
Das Tagungs- und Kongressland Deutschland hat erneut seinen Spitzenplatz im Länder-Ranking verteidigt: Bereits zum achten Mal in Folge belegt es nach der Studie der International Congress & Convention Association (ICCA) den ersten Platz in Europa. Im weltweiten Vergleich der Länder steht Deutschland an zweiter Stelle - nur in den USA finden laut dem Ranking mehr internationale Kongresse statt.
Deutschland kann in vielerlei Hinsicht punkten: Die hervorragende Infrastruktur, das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis und das breite Angebot an Veranstaltungsstätten bilden die Basis; die außergewöhnlich hohe Innovationskraft rundet das Angebot der Kongressdestination ab.
Eine weitere, wichtige Erkenntnis der Studie: Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in der Veranstaltungsbranche mehr und mehr an Bedeutung – ein Gebiet, in dem Deutschland international eine Vorreiterrolle erfüllt.
Auch die Stadt Mainz profitiert von der Spitzenposition Deutschlands als Kongressstandort. Das Congress Centrum Mainz (CCM), seit 1.01.2012 ein Bereich der mainzplus CITYMARKETING GmbH, begrüßte letzte Woche den 37. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA) mit Sitz in Berlin in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Mehr als 1.000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren drei Tage zu Gast in Mainz, um sich über die neuesten Entwicklungen und Fortschritte in ihrer Branche zu informieren und auszutauschen. Der Kongress war verbunden mit der jährlichen Mitgliederversammlung des Verbandes sowie einer begleitenden Industrieausstellung mit rund 100 Ausstellern aus der Pharmabranche. Als Location für die abschließende Abendveranstaltung wurde das Kurfürstliche Schloss ausgewählt.
„Insgesamt bleiben allein durch diesen Kongress fast 400.000 Euro aus Übernachtungen, Catering, Miete und sonstigen Ausgaben in der Stadt. Zieht man außerdem in Betracht, dass pro Jahr in Mainz rund 650.000 Veranstaltungsteilnehmer gezählt werden, werden die Dimension und die Wirtschaftskraft der Branche deutlich. Durch die Nettoumsätze im Kongressbereich von rund 142 Millionen Euro kann die Stadt Mainz Steuereinnahmen in Höhe von mehr als 2,1 Millionen Euro generieren.“, erläutert Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent und Aufsichtsrats-vorsitzender der mainzplus CITYMARKETING GmbH.
August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, ergänzt: „In den nächsten Monaten ist die Mainzer Rheingoldhalle Austragungsort zahlreicher weiterer nationaler und internationaler Kongresse, wie u.a. die Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde in dieser Woche oder die internationalen Kongresse „European Advanced Automotive Batteries Conference“ im Juni und die „International Liquid Crystal Conference“ im August.“
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